Programmbetrieb

Erprobte Fahrbewegungen können in den Aufführungen exakt wiederholt werden. Dazu werden Fahraufträge für ein Vorstellungsprogramm in Programmbausteine gespeichert. Diese wer­den entsprechend dem zeitlichen Ablauf in einer Bausteinliste ein-getragen. Die Bausteine können mit einer Kurzbezeichnung (z. B. Lichtzeichen) und mit Hinweisen zum Betrieb versehen werden.

In festgelegter Reihenfolge werden die Programmbausteine nacheinander vom Bediener (ggf. nach einer eingestellten Zeit) übertragen. Auch mehrere Programmbausteine können als "Block" zusammengefaßt und gleichzeitig übertragen werden.
Falls ein Fahrhebel noch nicht frei ist, wird der Fahrauftrag zwischengespeichert und das Personal durch Blinken aufmerksam gemacht.
Der Fahrauftrag bleibt erhalten bis er bewußt gelöscht wird (falls programmiert auch beim Erreichen der Ziele).
Vorstellungen können in Spielabschnitte unterteilt werden, wenn Dekorationen gewechselt oder Grenzwerte geändert werden müssen. Die Einträge erfolgen in speziellen Bausteinen "SPB".
Die Programmbausteine werden über Formulare erstellt.
Das Eintragen der Achsen und der Fahrwerte (Fahrbereich, Speed) kann über PC-Tastatur und Teach in erfolgen.
Statt Speed kann die Fahrzeit eingegeben werden.

Der Fahrhebel und der Fahrmodus werden über ein Menüfeld gewählt.

  • Asynchron
  • Zeitsynchron
  • Wegsynchron
  • Topographisch

Mit Zeitsynchron und Topographisch können Schwenkbewegungen und Fahrt in Gegenrichtung programmiert werden.
Gegenrichtung wird am Fahrmonitor und durch Blinken am Fahr­hebel angezeigt.
Für Bewegungsabläufe werden Eingabefelder zum graphischen Editieren benutzt. Ein editierter oder geänderter Fahrauftrag kann sofort erprobt werden, ohne das Original zu überschreiben.
Auch Vorstellungsprogramme werden bis zum endgültigen Speichern nur temporär geändert.
Für Programmbetrieb stehen hilfreiche Funktionen zur Verfügung wie z. B.:
  • Achse ersetzen
  • Achse korrigieren (Fahrbereich anpassen)
  • Punktzug einrichten (topographische Lage)
  • FXF-Format, (Transfer zu anderem Theater)
  • Programmsprung
  • Anschließen (an andere Bausteine)
  • Kopieren von Bausteinen und kompletten Programmen
  • Drucken, Speichern, Übertragen

Mit Programmsprung kann aus einer beliebigen Situation schnell und einfach ein bestimmter Zustand im Vorstellungsprogramm eingestellt werden. Mit Anschließen wird in einem (z. B. neuen) Programmbaustein der Fahrbereich (Start- und Ziel) an die Situa­tion aus früheren oder späteren Fahraufträgen des Programms angepaßt. Aktuelle Positionen können direkt mit "Teach in" übernommen werden.

Überwachungsfunktionen

  • Kontrollen für Vorgaben und Daten
  • Beobachter bei Fahrbewegungen
  • Notendschalter
  • Überlast, Schlaffseil


ZURÜCK STARTSEITE VOR
  © TheaTEC GmbH      http//theatec.com